Big Cities

MAD MEN in Santiago!

In Buenos Aires war es zum Schluss nass und kalt. Zeit, um weiterzuziehen. Santiago de Chile! Willkommen geheißen hast Du uns am 23.09.! Und wir sind sofort mit Dir warm geworden, auch wenn‘s ohne Sonne und ohne Strümpfe noch recht frisch war mit Dir. In der Sonne war es dann aber um so angenehmer.

In Buenos Aires it was wet and cold at the end. Time had come to move on. Santiago de Chile! You have made us welcome at 09-23-2015! And we got a long with you right away and got warm, even if it was a bit chilly without the sun and without socks. But it was all the more enjoyable in the sun.

Verkehrt und vertraut. Dieses Gefühl stellt sich unweigerlich ein, wenn man sich auf die Plaza de Armas, den Hauptplatz von Santiago de Chile, setzt und den Blick kreisen lässt. Verkehrt ist schon die Jahreszeit hier auf der Südhalbkugel. Hier beginnt der Frühling und die Bäume werden grüner. Und wir nießen, weil wir den Heuschnupfen spühren. Und bei uns zu Hause beginnt der Herbst! Vertraut europäisch scheint die Szenerie: hier spanisch anmutende Arkaden, dort ein herausgeputztes Palais, an der Ecke ein moderner Spiegelglasturm neben der neoklassizistischen Kathedrale. Vertraut auch die Gesichter der Menschen: typische Latinos? Fehlanzeige! Sie unterscheiden sich kaum von denen in Berlin, Rom oder London.

Familiar, but different. This is what you will think, once you sit down at Plaza de Armas, the main center of Santiago de Chile, and take a look around. Here begins the spring and the trees are becoming green. And we snooze, because we felt the hay fever. And at home in Berlin starts the autumn! The surroundings seem to be familiar: Arcades similar to those in Spain, over there a splendid Palais, at the corner a modern tall glass building next to the neo classicistic cathedral. The faces of the people also seem familiar: But no, these people are not typical Latinos. They look just like the people in New York, Berlin or London.

Auf der Plaza sitzt man im Auge des Hurricans: Während ringsum die Hektik der Millionenstadt regiert, verfallen die Menschen hier in den Schlenderschritt, schauen den Schachspielern über die Schulter oder lauschen einem Streichquartett. Als verkehrt erweist sich das Klischeebild der chaotischen lateinamerikanischen Metropole, ruhig und zivilisiert geht es hier zu: Kein Bettler fleht einen an, kein Taxifahrer hupt einem hinterher, höchstens ein Straßenverkäufer versucht es mit seinem Billigschmuck bei einem. Keine Spur von dem extrovertierten Temperament, das etwa die Argentinier auszeichnet. Freilich versteht man die Chilenen anfangs kaum, auch wenn man glaubt, ein wenig Spanisch zu können: Hier sind die Meister im Schnellsprechen und Verschlucken von Endungen zu Hause.

At the Plaza you are in the center of the tumult: While all around you can sense the hectic of this metropolitan city, people begin to walk slower, they watch the chess players or listen to some street musician. The image of a chaotic Latin-American city does not fit in Chile; instead life is civilized and quiet over here: There is no beggar asking you for money, the taxi drivers do not honk at you, only here and there maybe a street vendor will try to sell cheap jewelry to you. There is no trace of the extroverted temperament, which is so typical for the Argentineans. You will encounter difficulties in understanding the Chileans at first, even though you think you know a liitle bit Spanish. In Chile the people are fast-talkers and they swallow parts of words more than others in the Hispanic world.

Die Chilenen sind unaufdringlich, aber neugierig und ernsthaft interessiert an dem Besucher aus Europa. Woher, wohin, ¿Te gusta Chile? (Gefällt Dir Chile?) sind stets die ersten Fragen. Und dann stellt sich heraus, dass der Schwager einer Tante mal in Berlin, Hamburg oder München gelebt hat. Santiago ist für uns klar die Nummer 1 auf unserer Südamerika-Tour. Das Panaorama ist der Hammer und erinnert einen an München oder Zürich. Nur das die Berge noch viel näher erscheinen und größer. Man fühlt sich sicher in Santiago und gut aufgehoben. Und nur 100 km westlich wartet der Pacific. Berge und Meer…was will man mehr???

Und der höchste Skyscraper Südamerikas (Gran Torre, 300m) direkt vor unserem Hotelzimmerfenster…Und endlich mal wieder ein gutes Hotel mit guten Betten! Fühlt sich gut an! Nirgendwo bisher haben wir so viele streunende Hunde in einer Großstadt gesehen. Und die Luft ist richtig gut! Und natürlich gibt es auch einen Golfplatz: mitten in der Stadt: Club de Golf Los Leones!

Chileans are not pushy, but curious and interested in the foreigners. Where do you come from? Where do you go? ¡Te gusta Chile? (Do you like Chile?) Those are always the first questions. Soon you will learn that the vendor’s aunt’s brother-in-law once lived in Berlin, Hamburg or Munich. Santiago is the number 1 for us on our our south-american tour. The panorama is the hammer and reminds you of Munich or Zurich. Only the mountains appear much closer and larger. We felt very safe in Santiago and in good hands. And only 60 mi to the west the Pacific is waiting for you. The sea and mountains … what more do you want???

And the highest skyscraper of South America (Gran Torre, 984ft) directly in front of the window in our hotel room… and finally again a good hotel with good beds! It feels so good! Nowhere else so far we have seen so many stray dogs in a big city. And you have really fresh air to breath! And of course there is also a golf course: in the middle of the city: Club de Golf Los Leones!

Und für alle MAD MEN Fans: wir hatten das Museo de la Moda besucht und wussten gar nichts von der gegenwärtigen Ausstellung…unglaublich…so cool…die Räume, die Mode und überhaupt!!!! Ein Privathaus aus den 60ern eines Stofffabrikanten und einer Fafhion-Ikone. Besitzer heute ist der Sohn: Banker! Wir wollten gleich einziehen!

And for all MAD MEN fans: We had visited the Museo de la Moda and did not know anything of the present exhibition … unbelievable … so cool … the rooms, the fashion and at all!!!!! A private house from the 60’s of a fabric mill and a fashion-victim. Owners today is their son: a banker! We wanted to move in!

Santiago war definitiv die richtige Stadt, um sich von Südamerika zu verabschieden. Toll, spannend und lohnenswert war‘s. Gerne wieder. Heute Nacht fliegen dann weiter nach Aukland…es wartet der längste Flug auf uns mit 13,5 Stunden. Und dann sind wir für den Rest unserer Reise auf der anderen Seite. Bis dann…

Santiago was definitely the right city for saying goodbye to South America. It was great, exciting and worthwhile. We would happily stay here again. We fly on to Aukland tonight … it is waiting for us with the longest flight 13.5 hours. And then we are on the other side for the rest of our trip. Until then…

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5 replies »

  1. Wow, das war ja wieder ein Artikel – faszinierend. Ihr schildert Eure Eindrücke so plastisch, daß ich wirklich „mitreise“. Und ich kann mir das meiste wirklich vorstellen. Die eigene Fantasie und auch Eure wunderschönen Fotos tun das übrige dazu. Weiter so und ich hoffe, daß es Euch weiter gut gehen wird. Mami

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  2. also ich bin ein echter Fan von diesen tollen Fassadenbildern/Kunstwerken. Die solltet ihr echt in einen eigenen Fotoband zusammenstellen. GRANDIOS!!! Na und sonst muß ich Renate absolut zustimmen, warte jedesmal gespannt auf euren nächsten Bericht. Danke das ihr uns daheim Gebliebenen so auch ein bißchen Weltreisen Feeling verschafft.

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